Page de couverture de Aus den Kriegstagebüchern

Aus den Kriegstagebüchern

Aperçu

30 jours d'essai gratuit à Audible Standard

Essayez l’abonnement standard gratuitement
Choisissez 1 livre audio par mois dans notre collection contenant plus de 900 000 titres.
Écoutez les livres audio que vous avez sélectionnés tant que vous êtes membre.
Profitez d’un accès illimité à des balados incontournables.
L'abonnement Standard se renouvelle automatiquement au tarif de 8,99 $/mois + taxes applicables après 30 jours. Annulation possible à tout moment.

Aus den Kriegstagebüchern

Auteur(s): Theodor Fontane
Narrateur(s): Matthias Ponnier
Essayez l’abonnement standard gratuitement

8,99 $/mois après 30 jours. Annulable en tout temps

Acheter pour 10,16 $

Acheter pour 10,16 $

À propos de cet audio

Theodor Fontane (1819 - 1898) ist durch seine Romane, durch seine "Wanderungen durch die Mark Brandenburg", als Theaterkritiker und als Journalist bekannt geworden; fast gänzlich vergessen aber sind die Bücher, die er über die Feldzüge von 1864, 1866 und 1870/71 geschrieben hat.

Bei seiner Reise 1870 durch das halbbesetzte Frankreich geriet er, als Spion verdächtigt, in französische Kriegsgefangenschaft und wurde erst auf Intervention Bismarcks und des amerikanischen Botschafters in Paris freigelassen. Selbst die Bücher, in denen er darüber berichtete ("Kriegsgefangen", 1870; "Aus den Tagen der Okkupation", 1871) sind bekannter geworden als das Werk, dem sie ihre Entstehung verdanken: "Der Krieg gegen Frankreich 1870-1871", erschienen in der Königlichen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei Berlin 1873-76.

In unserer Lesung beschränken wir uns auf die Kriegsereignisse rund um Saarbrücken. Fontanes Werk ist zu Unrecht der patriotischen Pflichterfüllung verdächtigt worden. "Um solcher Chimäre willen der Tod von Tausenden", schrieb er mit merklicher Distanz in einem Brief am 5. August 1870. Die Kandidatur eines Hohenzollernprinzen für den spanischen Thron, die zum Auslöser des Krieges wurde, schien schon Fontane nur ein Vorwand. Dass er die tiefere Kriegsursache eher in der innenpolitischen Labilität Frankreichs unter Napoleon III sah als in preußischer Entschlossenheit, deckt sich mit Ergebnissen neuerer Forschung. Umso misstrauischer betrachtete er den nationalen Enthusiasmus der eigenen Seite. Er lehnte den "hochgradigem Borussismus" ab, ebenso eine Zeile wie "Deutschland, Deutschland über alles": "Das eine wie das andere macht mich nervös".©gemeinfrei (P)1998 SR
Classiques
Pas encore de commentaire