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Page de couverture de Autismus Talk

Autismus Talk

Autismus Talk

Auteur(s): Maik Blumenberg
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À propos de cet audio

Ich erzähle über mein Leben als undiagnostizierter und diagnostizierter Autist und über verschiedene andere Themen des Autismus.Maik Blumenberg Développement personnel Hygiène et mode de vie sain Psychologie Psychologie et santé mentale Réussite Science Sciences sociales
Épisodes
  • Autismus Talk - Wenn Hilfe annehmen schwerer ist als alles alleine zu tragen
    Jan 19 2026
    Hilfe anzunehmen gilt oft als Stärke. Für viele Menschen im Autismus Spektrum und mit ADHS fühlt es sich jedoch genau gegenteilig an. Nicht entlastend, sondern bedrohlich. Nicht unterstützend, sondern kontrollierend. In dieser Folge geht es darum, warum Hilfe annehmen für neurodivergente Menschen häufig schwerer ist als Überlastung auszuhalten. Aus persönlicher Perspektive wird beschrieben, wie Maskierung, Erklärungszwang und früh gelernte Selbstständigkeit dazu führen, alles alleine zu tragen. Auch dann, wenn es längst zu viel ist. Im zweiten Teil folgt eine sachliche Einordnung. Es wird erklärt, welche Rolle Autonomie, Reizverarbeitung, soziale Erfahrungen und Selbstwirksamkeit bei Autismus und ADHS spielen. Warum Hilfevermeidung keine Sturheit ist, sondern eine Schutzstrategie. Und weshalb gut gemeinte Unterstützung ohne Verständnis zusätzlichen Druck erzeugen kann. Diese Folge richtet sich an Betroffene ebenso wie an Angehörige und Fachinteressierte, die verstehen möchten, warum Hilfe nicht für alle gleich funktioniert.
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    14 min
  • Autismus Talk - Emotionen fühlen, aber keinen Namen finden
    Jan 12 2026
    In dieser Folge beginnt Autismus Talk mit einem Überblick über aktuelle Entwicklungen rund um Autismus, ADHS und Neurodivergenz. Der Fokus liegt auf internationalen Debatten, vor allem aus Großbritannien und den USA, und der Frage, warum ähnliche Diskussionen in Deutschland kaum öffentlich stattfinden. Es geht um steigende Diagnosen, lange Wartezeiten, neue Erkenntnisse zur Wirkweise von ADHS-Medikamenten und um die wachsende Erkenntnis, dass sich Autismus und ADHS häufiger überschneiden, als lange angenommen. Außerdem wird eingeordnet, warum gesundheitliche Probleme bei neurodivergenten Menschen oft übersehen oder falsch zugeordnet werden. Im zweiten Teil der Folge beginnt die Themenwoche der Kalenderwoche 3 vom 12.01.2026 bis 18.01.2026. Das Wochenthema lautet: Emotionen fühlen, aber nicht benennen können. Im Mittelpunkt steht Alexithymie. Ein Phänomen, das bei Autismus und ADHS häufig vorkommt, aber oft missverstanden wird. Es geht darum, warum Gefühle sehr wohl vorhanden sein können, aber schwer zugänglich bleiben. Warum Fragen wie „Wie fühlst du dich?“ für manche Menschen überfordernd sind. Und warum fehlende emotionale Worte nichts mit Gleichgültigkeit zu tun haben. Die Folge verbindet ein persönliches Erleben mit fachlicher Einordnung. Verständlich, ruhig und ohne Vereinfachung. Für Betroffene, Angehörige und alle, die emotionale Kommunikation besser verstehen möchten. Autismus Talk erscheint regelmäßig und begleitet die Themenwoche zusätzlich mit Inhalten auf Instagram. Zuhören. Mitdenken. Verstehen.
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    23 min
  • Autismus Talk - Funktionieren nach außen und Zusammenbrechen im Privaten
    Jan 5 2026
    Nach außen läuft alles. Aufgaben werden erledigt, Gespräche geführt, Verantwortung getragen. Und im privaten Raum bleibt oft nichts mehr übrig. Erschöpfung, Rückzug oder innere Leere wirken dann widersprüchlich, sind es aber nicht. In dieser Folge geht es um das Spannungsfeld zwischen äußerem Funktionieren und innerer Belastung. Zu Beginn gibt es einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen rund um Autismus und ADHS. Es geht um neue Einordnungen aus der Forschung zur Aufmerksamkeit, um den aktuellen Blick auf ADHS Medikamente, um Vorsicht bei alternativen Behandlungsversprechen und um die Frage, warum Autismus und ADHS häufiger gemeinsam auftreten als lange gedacht. Im zweiten Teil wird das Wochenthema aus persönlicher Perspektive eingeordnet. Wie fühlt es sich an, nach außen stabil zu wirken und im Privaten zusammenzubrechen. Welche Denkfehler entstehen dadurch und was hilft, dieses Muster besser zu verstehen. Der dritte Teil ordnet das Thema fachlich ein. Verständlich, sachlich und alltagsnah wird erklärt, warum dieses Muster entsteht, welche Rolle das Nervensystem spielt und warum Erschöpfung oft zeitverzögert auftritt. Eine Folge für Betroffene, Angehörige und alle, die verstehen möchten, warum sichtbare Stärke nichts über innere Belastung aussagt.
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    16 min
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