Épisodes

  • Hinterfragt: Routinemäßige Postoperative CT Kontrollen
    Feb 16 2026

    In dieser Folge diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Richtlinien, Schwellenwerte und Entscheidungsprozesse bei postoperativen CT Bildgebungen nach neurochirurgischen Eingriffen. Es geht darum, wann Routinedarstellungen sinnvoll sind und wann eine gezielte Bildgebung aus klinischen Gründen erfolgt.

    Takeaways

    • Unterschiede zwischen Routine- und bedarfsgerechter CT-Bildgebung
    • Indikationen für postoperative CT bei verschiedenen Eingriffen (z.B. Tumor, Wirbelsäule, Gefäße)
    • Einfluss klinischer Parameter wie neurologischer Status, GCS, Pupillenreaktion auf die Bildgebung
    • Schwellenwerte bei Blutung, Masseneffekt und Hydrocephalus in der Post-OP-Bilanz
    • Ressourcenmanagement und SOP-Entwicklung für postoperative Überwachung
    • Umgang mit Befunden wie Pneumocephalus, Ödem oder kleinen Blutprodukten
    • Diskussion über den Nutzen eines routinemäßigen CT bei uneindeutigen Fällen

    Literatur

    Blumrich L, Telles JPM, da Silva SA, Iglesio RF, Teixeira MJ, Figueiredo EG. Routine postoperative computed tomography scan after craniotomy: systematic review and evidence-based recommendations. Neurosurg Rev. 2021 Oct;44(5):2523-2531. doi: 10.1007/s10143-021-01473-w. Epub 2021 Jan 15. PMID: 33452594.

    Freyschlag CF, Gruber R, Bauer M, Grams AE, Thomé C. Routine Postoperative Computed Tomography Is Not Helpful After Elective Craniotomy. World Neurosurg. 2019 Feb;122:e1426-e1431. doi: 10.1016/j.wneu.2018.11.079. Epub 2018 Nov 19. PMID: 30465965.

    Schär RT, Fiechter M, Z'Graggen WJ, Söll N, Krejci V, Wiest R, Raabe A, Beck J. No Routine Postoperative Head CT following Elective Craniotomy--A Paradigm Shift? PLoS One. 2016 Apr 14;11(4):e0153499. doi: 10.1371/journal.pone.0153499. PMID: 27077906; PMCID: PMC4831779.

    Khaldi A, Prabhu VC, Anderson DE, Origitano TC. The clinical significance and optimal timing of postoperative computed tomography following cranial surgery. J Neurosurg. 2010 Nov;113(5):1021-5. doi: 10.3171/2009.11.JNS081048. Epub 2009 Dec 18. PMID: 20020840.

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    37 min
  • Unrupturierte Intrakranielle Aneurysmen
    Feb 1 2026

    In dieser Folge beleuchten wir die neuesten Entwicklungen bei der Risikobewertung und Behandlung unrupturierter Hirnaneurysmen. Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan diskutieren die Validität verschiedener Scores, die Bedeutung von Scores wie PHASES, UCAS, ELAPSS, UIATS und das Zusammenspiel von Bildgebung, Risiko- und Entscheidungsmodellen – alles in einem multidisziplinären Ansatz.

    Takeaways

    • Überblick über unrupturierte intrakranielle Aneurysmen (UIAs) und ihre klinische Bedeutung
    • Die Auswirkungen einer plötzlichen Ruptur: gesundheitliche, sozioökonomische und emotionale Konsequenzen
    • Epidemiologie: Prävalenz, häufige Lokalisationen und altersbedingte Risikofaktoren
    • Historische Perspektive: von ISUIA zu modernen Risikoscores
    • Grenzen früher Risikobewertungsmodelle und die Entwicklung hin zu umfassenderen Scores
    • Detaillierte Betrachtung des PHASES-Scores: Parameter, Anwendbarkeit und Grenzen, insbesondere über Populationen hinweg
    • Die Rolle des ELAPS-Scores bei der Überwachung von Aneurysma-Wachstum und Stabilität
    • Herausforderungen mit aktuellen Risikoscores: dynamische Faktoren, Lebensstil-Einflüsse (z.B. Rauchen) und genetische Prädisposition
    • Praktische klinische Tipps für die Patientenberatung und gemeinsame Entscheidungsfindung basierend auf Risikostratifizierung
    • Zukünftige Richtungen: Integration von Bildgebung, Genetik und personalisierter Medizin im Aneurysma-Management

    Literatur:

    Wiebers DO, Whisnant JP, Huston J 3rd, Meissner I, Brown RD Jr, Piepgras DG, Forbes GS, Thielen K, Nichols D, O'Fallon WM, Peacock J, Jaeger L, Kassell NF, Kongable-Beckman GL, Torner JC; International Study of Unruptured Intracranial Aneurysms Investigators. Unruptured intracranial aneurysms: natural history, clinical outcome, and risks of surgical and endovascular treatment. Lancet. 2003 Jul 12;362(9378):103-10. doi: 10.1016/s0140-6736(03)13860-3. PMID: 12867109.

    Greving JP, Wermer MJ, Brown RD Jr, Morita A, Juvela S, Yonekura M, Ishibashi T, Torner JC, Nakayama T, Rinkel GJ, Algra A. Development of the PHASES score for prediction of risk of rupture of intracranial aneurysms: a pooled analysis of six prospective cohort studies. Lancet Neurol. 2014 Jan;13(1):59-66. doi: 10.1016/S1474-4422(13)70263-1. Epub 2013 Nov 27. PMID: 24290159.

    UCAS Japan Investigators; Morita A, Kirino T, Hashi K, Aoki N, Fukuhara S, Hashimoto N, Nakayama T, Sakai M, Teramoto A, Tominari S, Yoshimoto T. The natural course of unruptured cerebral aneurysms in a Japanese cohort. N Engl J Med. 2012 Jun 28;366(26):2474-82. doi: 10.1056/NEJMoa1113260. PMID: 22738097.

    Etminan N, Brown RD Jr, Beseoglu K, Juvela S, Raymond J, Morita A, Torner JC, Derdeyn CP, Raabe A, Mocco J, Korja M, Abdulazim A, Amin-Hanjani S, Al-Shahi Salman R, Barrow DL, Bederson J, Bonafe A, Dumont AS, Fiorella DJ, Gruber A, Hankey GJ, Hasan DM, Hoh BL, Jabbour P, Kasuya H, Kelly ME, Kirkpatrick PJ, Knuckey N, Koivisto T, Krings T, Lawton MT, Marotta TR, Mayer SA, Mee E, Pereira VM, Molyneux A, Morgan MK, Mori K, Murayama Y, Nagahiro S, Nakayama N, Niemelä M, Ogilvy CS, Pierot L, Rabinstein AA, Roos YB, Rinne J, Rosenwasser RH, Ronkainen A, Schaller K, Seifert V, Solomon RA, Spears J, Steiger HJ, Vergouwen MD, Wanke I, Wermer MJ, Wong GK, Wong JH, Zipfel GJ, Connolly ES Jr, Steinmetz H, Lanzino G, Pasqualin A, Rüfenacht D, Vajkoczy P, McDougall C, Hänggi D, LeRoux P, Rinkel GJ, Macdonald RL. The unruptured intracranial aneurysm treatment score: a multidisciplinary consensus. Neurology. 2015 Sep 8;85(10):881-9. doi: 10.1212/WNL.0000000000001891. Epub 2015 Aug 14. PMID: 26276380; PMCID: PMC4560059.

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    44 min
  • Shuntrevision und Fehlersuche
    Jan 18 2026

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über die Herausforderungen und Vorgehensweise bei Shunt-Revisionen. Sie beleuchten die verschiedenen Ansätze zur Behebung von Problemen mit Shunts, einschließlich der Bildgebung und der operativen Techniken. Ein besonderer Fokus liegt auf der Infektion und den unterschiedlichen Herangehensweisen bei akuten und chronischen Fällen.

    Takeaways

    • Shunt-Revisionen sind komplex und erfordern präzise Bildgebung.
    • Infektionen sind eine häufige Komplikation bei Shunts.
    • Unterschiedliche Ansätze für akute und chronische Shunt-Probleme.
    • CT und Röntgen sind entscheidend für die Diagnose.
    • Operative Techniken variieren je nach Problemstellung.
    • Ventrikelkatheter müssen teilweise neu positioniert werden.
    • Infektion erfordert oft eine Komplettrevision.
    • Shuntogramme sind invasiv, aber manchmal notwendig.
    • Langliegende Katheter können problematisch sein.
    • Endoskopische Visualisierung kann bei komplexen Fällen helfen.
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    32 min
  • Fast Facts: Trigeminusneuralgie
    Jan 5 2026

    In dieser Episode von Fast Facts diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über das Thema Trigeminusneuralgie. Sie behandeln die klinische Diagnose, Warnzeichen für sekundäre Ursachen, Bildgebungsverfahren und medikamentöse Erstlinientherapien. Prof. Patrick Schuss erklärt die mikrovaskuläre Dekompression und andere neurochirurgische Verfahren.

    Takeaways

    • Trigeminusneuralgie zeigt typische Schmerzattacken.
    • Kälte kann ein Auslöser für Attacken sein.
    • Bildgebung ist wichtig zur Diagnose.
    • Carbamazepin ist die Erstlinientherapie.
    • Mikrovasculäre Dekompression hat hohe Erfolgsraten.
    • Sekundäre Ursachen können Tumore sein.
    • Warnzeichen sind Sensibilitätsstörungen.
    • MRT ist obligat für die Bildgebung.
    • Radiochirurgie ist eine Option bei hohem OP-Risiko.
    • Transposition vermeidet Fremdkörperreaktionen.

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    17 min
  • Fast Facts: Hirnabszess
    Dec 21 2025

    In dieser Episode diskutieren Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan über das Thema Hirnabzess, seine Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Sie betonen die Wichtigkeit der klinischen Erfahrung und der Leitlinien bei der Diagnose und Behandlung. Zudem werden Prüfungsfragen und praktische Tipps besprochen.

    Takeaways

    • Hirnabzess ist eine ernste Erkrankung, die sofortige Aufmerksamkeit erfordert.
    • Die Kombination von Sinusitis und Winterzeit mit anderen Symptomen weisst auf einen möglichen Hirnabszess hin.
    • Klinische Erfahrung ist entscheidend bei der Diagnose von Hirnabzessen.
    • Leitlinien bieten eine wertvolle Orientierungshilfe, sollten aber nicht alleinige Grundlage sein.
    • Prüfungsfragen können helfen, das Wissen über Hirnabzesse zu vertiefen.
    • Die Wahl der Therapie hängt stark vom Eintrittsweg des Erregers ab.
    • Eine schnelle Diagnose kann lebensrettend sein.
    • Die Behandlung erfordert oft eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.
    • Patienten mit Hirnabzess benötigen eine intensive Überwachung.
    • Frühzeitige Intervention verbessert die Prognose erheblich.
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    20 min
  • Hinterfragt: NMH Bridging in der Neurochirurgie
    Dec 7 2025

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Prof. Patrick Schuss und Prof. Peter Lüdike, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/ Kardiologie und Intensivmedizin, Marienhospital Osnabrück, über die Anwendung von niedermolekularem Heparin als Bridging-Therapie bei neurochirurgischen Eingriffen. Sie beleuchten die Herausforderungen und Risiken der Thrombozytenaggregationshemmung und oralen Antikoagulation, insbesondere im Kontext der Neurochirurgie und Kardiologie. Die Experten teilen ihre Erfahrungen und Meinungen zu aktuellen Studien und Leitlinien, um die bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten.

    Takeaways

    • Bridging ist bei Unterbrechung der Thrombozytenaggregationshemmung nicht sinnvoll.
    • Bridging ist bei Unterbrechung der oralen Antikoagulation in wenigen Fällen sinnvoll.
    • Kompromiss-Heparinisierung (z.B. PTT 40-50) ist ein individueller Heilversuch und nicht mit Daten untermauert.
    • Ein Bridging ist besonders bei der mechanischen Mitralklappe erforderlich.
    • Fälle sollten kardiologisch genau betrachtet werden und eine individuelle Entscheidung getroffen werden, besonders intrainterventionelle kardiologische Befunde sin relevant.
    • Neurochirurgische Eingriffe stellen eine besondere Herausforderung dar.
    • Kardiologische Perspektiven sind entscheidend für die Therapieplanung.
    • Aktuelle Studien bieten neue Einblicke in die Behandlungsmethoden.
    • Leitlinien sind nicht immer eindeutig, besonders weil bisher neurochirurgische Patienten nicht inkludiert wurden.
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessert die Behandlungsergebnisse.
    • Die Diskussion über Bridging-Therapien ist komplex und vielschichtig.

    Literatur

    Marcucci M, Chan MTV, Smith EE, Absalom AR, Devereaux PJ. Prevention of perioperative stroke in patients undergoing non-cardiac surgery. Lancet Neurol. 2023 Oct;22(10):946-958. doi: 10.1016/S1474-4422(23)00209-0. PMID: 37739575.

    Wang B, Su Y, Ma C, Xu L, Mao Q, Cheng W, Lu Q, Zhang Y, Wang R, Lu Y, He J, Chen S, Chen L, Li T, Gao L. Impact of perioperative low-molecular-weight heparin therapy on clinical events of elderly patients with prior coronary stents implanted > 12 months undergoing non-cardiac surgery: a randomized, placebo-controlled trial. BMC Med. 2024 Apr 23;22(1):171. doi: 10.1186/s12916-024-03391-2. PMID: 38649992; PMCID: PMC11036782.

    Thompson, A, Fleischmann, K, Smilowitz, N. et al. 2024 AHA/ACC/ACS/ASNC/HRS/SCA/SCCT/SCMR/SVM Guideline for Perioperative Cardiovascular Management for Noncardiac Surgery: A Report of the American College of Cardiology/American Heart Association Joint Committee on Clinical Practice Guidelines. JACC. 2024 Nov, 84 (19) 1869–1969. https://doi.org/10.1016/j.jacc.2024.06.013

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    30 min
  • Fluoreszenz in der Neurochirurgie
    Nov 23 2025

    In dieser Episode von BrainDocs diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Anwendung von Fluoreszenz in der Neurochirurgie, insbesondere die Verwendung von 5-ALA, Fluoreszin und ICG. Sie beleuchten die historischen Ursprünge dieser Stoffe, ihre spezifischen Einsatzgebiete und die Vorteile sowie Einschränkungen in der Tumorchirurgie. Die Diskussion umfasst auch die Zukunft der fluoreszenzgeführten Neurochirurgie und die potenziellen Entwicklungen in der Tumorvisualisierung.

    Takeaways

    • 5-ALA verbessert die Resektionsrate bei hochgradigen Gliomen.
    • Fluoreszin ist ein kostengünstiger Marker für die Blut-Hirn-Schranke.
    • ICG ist zentral für die neurovaskuläre Chirurgie.
    • Fluoreszenz ist Teil eines multimodalen intraoperativen Konzepts.
    • 5-ALA hat eine hohe Sensitivität, aber begrenzte Spezifität.
    • Fluoreszin wird intravenös appliziert und ist nicht tumorselektiv.
    • ICG hat ein günstiges Sicherheitsprofil, aber Kontraindikationen bei Jodallergie.
    • Technologische Fortschritte ermöglichen 5-ALA-Fluoreszenz unter Weißlicht.
    • Zukünftige Entwicklungen zielen auf höhere Spezifität in der Tumorvisualisierung.
    • Fluoreszenzgeführte Neurochirurgie ist ein dynamisches Feld mit viel Potenzial.

    Literatur

    Turning on the Light for Brain Tumor Surgery: A 5-Aminolevulinic Acid Story. McCracken DJ, Schupper AJ, Lakomkin N, et al. Neuro-Oncology. 2022;24(Suppl 6):S52-S61. doi:10.1093/neuonc/noac191.

    Sodium Fluorescein-Guided Resection Under the YELLOW 560 Nm Surgical Microscope Filter in Malignant Brain Tumor Surgery-a Feasibility Study. Schebesch KM, Proescholdt M, Höhne J, et al. Acta Neurochirurgica. 2013;155(4):693-9. doi:10.1007/s00701-013-1643-y.

    Fluorescence in Neurosurgery: Its Diagnostic and Therapeutic Use. Review of the Literature. Ewelt C, Nemes A, Senner V, et al. Journal of Photochemistry and Photobiology. B, Biology. 2015;148:302-309. doi:10.1016/j.jphotobiol.2015.05.002.

    Indocyanine Green Video-Angiography in Neurosurgery: A Glance Beyond Vascular Applications. Scerrati A, Della Pepa GM, Conforti G, et al. Clinical Neurology and Neurosurgery. 2014;124:106-13. doi:10.1016/j.clineuro.2014.06.032.

    Prospective Evaluation of Surgical Microscope-Integrated Intraoperative Near-Infrared Indocyanine Green Videoangiography During Aneurysm Surgery. Raabe A, Nakaji P, Beck J, et al. Journal of Neurosurgery. 2005;103(6):982-9. doi:10.3171/jns.2005.103.6.0982.

    Fluorescence-Guided Surgery With 5-Aminolevulinic Acid for Resection of Malignant Glioma: A Randomised Controlled Multicentre Phase III Trial. Stummer W, Pichlmeier U, Meinel T, et al. The Lancet. Oncology. 2006;7(5):392-401. doi:10.1016/S1470-2045(06)70665-9.

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    28 min
  • Normaldruckhydrozephalus Teil 1
    Nov 9 2025

    In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über den idiopathischen Normaldruckhydrozephalus (INPH), ein oft übersehenes geriatrisches Syndrom. Sie beleuchten die Herausforderungen bei der Diagnose, die Rolle des glymphatischen Systems und die Bedeutung der HAKIM-Trias. Zudem wird die Diagnostik und Therapie, einschließlich des lumbalen Infusionstests, detailliert besprochen. In Teil 2 wird die operative Versorgung inkl. Shunt, Ventile und Devices folgen.

    Takeaways

    • INPH ist ein reversibles geriatrisches Syndrom.
    • Die HAKIM-Trias umfasst Gangstörung, kognitive Störung und Harninkontinenz.
    • INPH ist bei älteren Menschen unterdiagnostiziert.
    • Es gibt keine klaren Laborparameter für INPH.
    • Der lumbale Infusionstest ist entscheidend für die Diagnose.
    • Das glymphatische System spielt eine Rolle bei INPH.
    • Ventrikulomegalie ist ein häufiges Symptom von INPH.
    • Die Diagnose von INPH erfordert eine umfassende klinische Bewertung.
    • Eine invasive Diagnostik kann notwendig sein.
    • Die Therapie von INPH kann die Lebensqualität erheblich verbessern.

    Literatur

    Luciano MG, Williams MA, Hamilton MG, Katzen HL, Dasher NA, Moghekar A, Hua J, Malm J, Eklund A, Alpert Abel N, Raslan AM, Elder BD, Savage JJ, Barrow DL, Shahlaie K, Jensen H, Zwimpfer TJ, Wollett J, Hanley DF, Holubkov R; PENS Trial Investigators and the Adult Hydrocephalus Clinical Research Network. A Randomized Trial of Shunting for Idiopathic Normal-Pressure Hydrocephalus. N Engl J Med. 2025 Sep 16. doi: 10.1056/NEJMoa2503109. Epub ahead of print. PMID: 40960253.

    Thavarajasingam SG, El-Khatib M, Rea M, Russo S, Lemcke J, Al-Nusair L, Vajkoczy P. Clinical predictors of shunt response in the diagnosis and treatment of idiopathic normal pressure hydrocephalus: a systematic review and meta-analysis. Acta Neurochir (Wien). 2021 Oct;163(10):2641-2672. doi: 10.1007/s00701-021-04922-z. Epub 2021 Jul 8. PMID: 34235589; PMCID: PMC8437907.

    Wallenstein MB, McKhann GM 2nd. Salomón Hakim and the discovery of normal-pressure hydrocephalus. Neurosurgery. 2010 Jul;67(1):155-9; discussion 159. doi: 10.1227/01.neu.0000370058.12120.0e. PMID: 20568668.

    Milletti D, Randi FT, Lanzino G, Hakim F, Palandri G. Gait Apraxia and Hakim's Disease: A Historical Review. Biomedicines. 2023 Apr 3;11(4):1086. doi: 10.3390/biomedicines11041086. PMID: 37189704; PMCID: PMC10136268.

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    33 min