Épisodes

  • Mit Hirn durchs Leben (1)
    Apr 9 2026

    Was kann der Sinn meines Lebens sein?
    Brauche ich eine Familie und Kinder, um Sinn zu finden? Werden wir zu sehr von Sozialen Medien in Beschlag genommen, so dass wir den Sinn unseres eigenen Lebens verpassen? Sind wir nur noch wie Sisyphos, der jeden Tag denselben Stein auf den Berg rollt? Wie kann man die "Trotzmacht des Geistes" gegen alle Widrigkeiten stärken? Mit diesen Fragen hat sich der Psychiater und Logotherapeut Viktor Frankl auseinandergesetzt. Wie und warum man trotzdem "Ja zum Leben" sagen sollte, können wir von Frankl und seinen Lebenserfahrungen lernen.

    Gestaltung: Lisz Hirn und Ulrike Schmitzer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet im Ö1 Radiokolleg am 7. 04. 2026.

    Die neue Serie "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast zum Abonnieren. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/mithirn

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    14 min
  • Mit Hirn durchs Leben (2)
    Apr 9 2026

    Wie kann ich trotz Klimakrise optimistsch bleiben?
    Eine Generation fühlt sich hilflos und wartet nur mehr, bis die Jüngeren das Sagen haben und endlich die Kehrwende schaffen. Unser Lebensstil - unsere "Routine der Ausschweifung" - wie das der französische Romancier Pascal Bruckner nannte, hat Folgen für alle. Kann ich trotz der ökologischen Krise noch Kinder in die Welt setzen? Darf ich glücklich sein, während die Eiskappen schmelzen und die Ozeane kippen? Was kann ich gegen meine Hilflosigkeit tun? Lisz Hirn lässt Menschen in dieser philosophischen Praxis zu Wort kommen und befragt die großen Philosophinnen und Philosophen nach ihren Überlegungen zu einer Utopie von Morgen.

    Gestaltung: Lisz Hirn und Ulrike Schmitzer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet im Ö1 Radiokolleg am 8. 04. 2026.

    Die neue Serie "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast zum Abonnieren. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/mithirn

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    14 min
  • Mit Hirn durchs Leben (3)
    Apr 9 2026

    Wie wirken sich die Kriege auf unser Leben aus?
    Es herrscht wieder Krieg - im Nahen Osten, in Europa, in Afrika. Für die Philosophen waren kriegerische Auseinandersetzungen immer schon ein wichtiges Thema. Besonders Simone Weil kann uns mit ihren Überlegungen noch heute hilfreich sein. Wenn Gewalt das Zentrum aller menschlichen Beziehungen darstellt, dann heißt es, dass wir von ihr ausgehend denken müssen, um einen Umgang damit zu finden. Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn die Macht des Stärkeren unantastbar wird? Wie gelingt trotz dieser neuen Herausforderungen ein gutes Zusammenleben?

    Gestaltung: Lisz Hirn und Ulrike Schmitzer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet im Ö1 Radiokolleg am 9. 04. 2026.

    Die neue Serie "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast zum Abonnieren.
    Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/mithirn

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  • Technik und Macht (1)
    Apr 8 2026

    Wir befassen uns in diesem 3-Teiler mit dem Verhältnis von Technik und Macht - beginnend mit der Zeit der Aufklärung, in der Staaten erstmals als "mathematische Räume" und große Maschinen verstanden wurden. Die Geschichte des technokratischen Denkens führt bis in die Gegenwart, in der China auf Grundlage kybernetischer Modelle zu regieren versucht, das Department of Government Efficiency (DOGE) in den USA mittels Algorithmen Kürzungen vornimmt und in Albanien eine KI als virtuelle Ministerin angelobt wurde.

    Gestaltung: Richard Brem. Redaktion. Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 07.09. 2026.

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    21 min
  • Technik und Macht (2)
    Apr 8 2026

    In den frühen 1930er Jahren sorgte in den USA und Kanada eine Zeitlang die "Technocracy"-Bewegung für großes Aufsehen. Sie propagierte eine neue gesellschaftliche Ordnung, die sich ausschließlich auf Wissenschaft, Technik und Energiemanagement stützen und die bestehenden Nationalstaaten durch "Technate" ersetzen sollte. Zu den führenden Köpfen der "Technocracy"-Bewegung gehörte zu jener Zeit Joshua N. Haldeman, der Großvater von Elon Musk. Auch wenn die "Technocracy"-Bewegung damals vom "New Deal" des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt übertrumpft und politisch bedeutungslos gemacht wurde, so findet sich auch in der Gegenwart noch viel an ähnlich technokratischem Denken.

    Gestaltung: Richard Brem. Redaktion: Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 08.04. 2026.

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    22 min
  • Technik und Macht (3)
    Apr 8 2026

    Im September 2025 wurde in Albanien mit "Diella" zum weltweit ersten Mal eine KI als virtuelle Ministerin "angelobt". Ein symbolischer Akt, der aber deutlich machte, wie sehr Regierungen und Verwaltung in immer mehr Ländern auf Künstliche Intelligenz setzen. In den USA ging unter Präsident Trump und unter Mitwirkung von Elon Musk etwa zeitgleich das Department of Government Efficiency (DOGE) ans Werk, um mit Hilfe von Algorithmen radikale Kürzungen bei staatlichen Behörden vorzunehmen. Daneben gibt es quer durch die weltanschaulichen Lager auch noch andere Ansätze, die mit Hilfe von KI und digitalen Technologien Städte und den Staat neu erfinden möchten.

    Gestaltung: Richard Brem. Redaktion: Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 9.04. 2026.

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    22 min
  • How to innovate - Was wir von Startups lernen können (4)
    Mar 30 2026

    Was Investor:innen wollen.

    Ohne Geld keine Innovation – doch wie kommen Start-ups eigentlich an Kapital? Es gibt Möglichkeiten von Bankkrediten über staatliche Förderungen und Crowdinvesting bis zu Risikokapitalgebern. Während Österreich in der Frühphase gut fördert, fehlt es in der Wachstumsphase oft an Investoren – mit der Folge, dass viele innovative Unternehmen ins Ausland abwandern.

    Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Irmi Wutscher. Gesendet in Ö1 am 02. 04. 2026.

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    13 min
  • How to Innovate - Startups (1)
    Mar 30 2026

    Die zündende Idee
    Was treibt Gründer:innen an? Und wie schwer ist es, ein Unternehmen in Österreich aus dem Nichts aufzubauen und zu finanzieren?
    Wie lernen Menschen, innovative und marktfähige Ideen zu entwickeln? Oft entstehen sie aus Mangel. Der Mangel an Tageslicht brachte Thomas Edison etwa zur Entwicklung der Glühbirne, der eingeschränkte Zugang zu Schrift führte schließlich zur Erfindung des Buchdrucks. Innovation kann aber auch ein Zufallsprodukt sein. Möglich wird sie vor allem dann, wenn Neugier, Mut und Risikobereitschaft zusammenkommen. Kreative Einfälle entstehen häufig im sogenannten "Default Modus"- also dann, wenn der Kopf frei wird und wir entspannen. Innovatives Denken kann man aber auch trainieren und bereits Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg geben.

    Gestaltung: Till Köppel; Redaktion: Irmi Wutscher. Gesendet in Ö1 am 30.3. 2026.

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    14 min